Auto Neuheiten zwischen Spaß und Vernunft

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VW ist eine Traditionsmarke: Mit dem Käfer hat sich das Wolfsburger Unternehmen ein Denkmal gesetzt, der Golf wurde zum Namensgeber einer ganzen Automobilklasse, und ab den späten vierziger Jahren versorgte VW nahezu jeden Unternehmer mit einem Kleintransporter: dem T1, genannt Bulli. Der Bulli eroberte alle Schichten, bis er Ende der siebziger Jahre lautlos vom Fließband verschwand. Auf dem Genfer Autosalon 2011 hat VW nun eine Studie vorgestellt für den Bulli II, und die hat das Zeug, den Markt erneut aufzumischen. 2014 könnte sie auf den Markt kommen.
Bleiben wir bei VW: Im Sommer 2011 wird eine Neuauflage des Golf Cabrio geboten mit vier Benzin- und zwei Dieselmotoren. Ebenfalls eine Neuauflage bringt Kia heraus: Der Cityflitzer Picanto des koreanischen Herstellers soll ab Mitte des Jahres auf den Straßen auftauchen mit größeren, aber zugleich sparsameren Motoren.
Aufmerksamkeit erregte Opel: Die in Genf vorgestellte Konzeptstudie des Kompaktvan Zafira besitzt eine dritte, versenkbare Sitzreihe und soll ab Herbst erhältlich sein. Und auch von Fiat kommt ein Van: Das erste in Zusammenarbeit mit Chrysler entstandene Fahrzeug “hört” auf Namen Fiat Freemont, bietet sieben Sitze und steht ab Herbst in den Verkaufshallen.
Eine andere Zielgruppe als die vielsitzigen Vans hat Ford im Visier: Der Ford B-Max kommt mit Dreizylindermotor und hinteren Schiebetüren. Das dynamisch wirkende Modell soll neben Senioren jungen, kleinen Familien gefallen.
Auch Mercedes mischt bei den Autoneuheiten mit. In der C-Klasse taucht ein neues Coupé auf, das wesentlich filigraner wirkt als die Limousine. Drei Benziner und ein Diesel sollen ab Juni das Fahrzeug befeuern.
BMW tritt mit einer neuen Marke an: BMW-i wird Elektro- und Hybridfahrzeugen vorbehalten bleiben.